Die Geschichte der theosophischen Bewegung

Ein Überlick über die Geschichte der modernen theosophischen Bewegung ausgehend von der durch H. P. Blavatsky gegründeten Theosophischen Gesellschaft.
Antike Säulen

Abriss oder Aufbau? Man könnte meinen eine Ruine, ich aber bin davon überzeugt, dass das zweifelsfrei ein noch unfertiger Rohbau ist. (Bild:Steven Otto)

Theosophie an und für sich ist wohl so alt wie die Menschheit und was genau Theosophie ist und auch einen kleinen Einblick in die frühe Geschichte findet sich im Artikel „Theosophie, was ist das“ von H.P. Blavatsky. Hier geht es vielmehr um die moderne Theosophie, die in einem sehr engen Zusammenhang mit Helena Petrovna Blavatsky steht und zudem auch mit einer mystischen fernöstlichen Bruderschaft. Eine Kurz-Biografie von Mde. Blavatsky findet sich im Artikel „Mde. Blavatsky, Begründerin der modernen Theosophie“, die fernöstliche Bruderschaft wird ein wenig im Artikel „Die Mahatmas Morya und Koot Homi“ beleuchtet.

 

Die Gründung

Offiziell beginnt die Geschichte der modernen Theosophie am 17. November 1875 in New York mit der Gründung der Theosophical Society (Theosophische Gesellschaft, TG). Was speziell die Theosophische Gesellschaft angeht, findet sich einiges konkret dazu im Artikel „Die Theosophische Gesellschaft: Ihre Mission und ihre Zukunft“ von H. P. Blavatsky.

Aber bereits 1874 hatten sich drei der Gründer der späteren Theosophischen Gesellschaft kennengelernt, mit deren Namen die Geschichte der Organisation untrennbar verbunden ist: Helena Petrovna Blavatsky, Henry Steel Olcott und William Quan Judge. Die Gründung der TG ergab sich ais den Kontakten eines zuvor gegründeten „Miracle Clubs“ innerhalb dessen Veranstaltungen man sich regelmäßig zu Diskussionen und Vorträgen zu Themen im Bereich des Mystizismus traf. Und so auch am 7. September 1875 in der Wohnung H. P. Blavatskys in New York, wo der Ägyptologe George Henry Felt an diesem Abend ein Referat über das verlorene Proportionensystem des alten Ägyptens hielt.

Diese Gespräche beflügelten die Phantasie der Anwesenden und brachten H. Olcott auf den Gedanken, eine neue Gesellschaft zur Untersuchung derartiger Dinge ins Leben zu rufen, er schrieb seine Idee („Would it not be a good thing to form a society for this kind of study?“ = Wäre es nicht eine gute Idee, eine Gesellschaft zur Untersuchung dieser Dinge zu gründen?) auf einen Zettel und gab diesen weiter an Judge, welcher ihn wiederum an Blavatsky weiterreichte - diese nickte nur zustimmend. W. Judge machte daraufhin die Anwesenden mit dem damit beschlossenen Vorhaben bekannt, lud für den nächsten Tag zu einem diesbezüglichen Treffen ein und schlug auch gleich Olcott als Präsidenten der neu zu gründenden Organisation vor.
Am Abend des 8. September 1875 trafen sich, wiederum in Blavatskys Wohnung, insgesamt 16 Personen und unterzeichneten die Gründungsurkunde für die spätere Theosophische Gesellschaft. Die Anwesenden besprachen die ersten Details, darunter auch die Ausrichtung der zu gründenden Gesellschaft: sie sollte sich dem „Studium der Geheimwissenschaften“ Präsident wurde Henry Steel Olcott, Pressesprecherin Helena Petrovna Blavatsky und  Rechtsberater: William Quan Judge. Ende 1876 waren es 85 eingetragene Mitglieder, davon 17 Frauen, ein für die damalige Zeit beachtlicher Anteil.

Am 29. September 1877 veröffentlichte Mde. Blavatskys ihr Werk „Isis entschleiert“, welches sehr gro0ßes Aufsehen erregte. Dadurch war auch die Theosophische Gesellschaft in aller Munde. Nachdem bereits vorher inoffizielle Logen in Liverpool sowie auf Korfu entstanden waren, war der erste größere Erfolg die am 27. Juni 1878 von Charles Carleton Massey in London gegründete offizielle Zweigstelle der Theosophischen Gesellschaft, autorisiert durch eine bereits 1876 von H. Olcott ausgestellte Stiftungsurkunde. Dieser London Lodge folgte 1879 eine Loge im indischen Mumbai, 1882 in Rochester die erste Loge auf amerikanischem Boden. Zur Entwicklung in Deutschland befindet sich am Ende des Artikels ein längerer Abschnitt.

 

Der „Judge Case“ 1884/85 oder "The Split"

Der Fall Judge von 1894 bis 1895 war die Ursache für die erste Spaltung der Theosophischen Gesellschaft in zwei konkurrierende Organisationen.

Der Tod Mde. Blavatskys im Jahre 1891 brachte eine gewisse Unsicherheit und Ratlosigkeit mit sich, war sie doch die wichtigste Autorität der TG. Vor allem H. Olcott empfand die Last der Verantwortung stärker denn je und trat 1892 aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt als Präsident der TG zurück. Daraufhin nominierte die amerikanische Sektion W. Judge als seinen Nachfolger. Die europäische Sektion unter G.R.S. Mead schloss sich diesem Votum an. Judge war zu jener Zeit Vizepräsident der TG. A. Besant, welche trotz ihrer kurzen TG-Mitgliedschaft seit 1889 bereits großen Einfluss ausübte, unterstützte die Kandidatur W. Judges. Olcott widerrief jedoch noch 1892 seinen Rücktritt, erklärte seine Gesundheit als wieder hergestellt und blieb im Amt. In der Zwischenzeit waren eine Reihe von unklaren und widersprüchlichen Äußerungen zu Olcotts Rücktrittsankündigung und Judges Nachfolgeschaft veröffentlicht worden und hatte zu einer Lagerbildung innerhalb der TG geführt, vor allem aber ein Klima gegenseitigen Misstrauens entstehen lassen.

Auf einem Kongress der amerikanischen Sektion der TG am 28. April 1895 in Boston erklärte die amerikanische Sektion in Solidarität mit Judge mit 191 zu 10 Stimmen ihren Austritt aus der TG und wählte Judge zum Präsidenten auf Lebenszeit. Nur 26 Logen blieben bei der TG und damit bei Olcott, 75 Logen gingen mit Judge und begründeten die Theosophische Gesellschaft in Amerika (Theosophical Society in America). Olcott schloss am 5. Juli 1895 die „abtrünnigen“ Logen und Mitglieder um Judge aus der TG aus, indem er die Stiftungsurkunde zurückzog. Gleichzeitig stattete er die bei ihm und der TG verbliebenen Logen mit einer erneuerten Stiftungsurkunde für eine neue amerikanische Sektion aus und ernannte Alexander Fullerton zum Generalsekretär. An diesem 5. Juli erklärten acht Logen der europäischen Sektion ihre Sympathie mit Judge und schlossen sich seiner TGinA an, später folgte eine Loge in Australien diesem Beispiel. Diese Spaltung ging als „The Split“ in die theosophische Geschichte ein.

Seit der Verlegung des TG-Hauptquartiers nach Adyar im Dezember 1882 hatte es sich eingebürgert, von Adyar zu sprechen, wenn von der Zentrale die Rede war. Durch das Schisma vom 28. April 1895 waren zwei TGs entstanden und die Bezeichnung Adyar-TG zur Unterscheidung notwendig geworden. In den folgenden Jahrzehnten entstanden durch neuerliche Spaltungen eine Reihe weiterer TGs, wovon mehrere sich ebenfalls Theosophische Gesellschaft nannten. Der 28. April kann somit als Entstehungstag der Adyar-TG betrachtet werden. Heute nennt sich die Adyar-TG selbst The Theosophical Society - Adyar. Beide Organisationen sahen sich als rechtmäßiger und einziger Nachfolger der ursprünglichen TG von 1875.

 

Theosophische Gesellschaft in Amerika

Die aus der Spaltung am 28. April 1895 unter William Quan Judge entstandene Theosophische Gesellschaft in Amerika (TGinA) änderte mehrmals im Laufe der Zeit ihren Namen und firmiert heute unter den Namen Theosophische Gesellschaft Pasadena.

William Quan Judge organisierte die TGinA nach föderalistischen Grundsätzen und gewährte den einzelnen Logen und Zentren seiner Organisation weitgehende Autonomie. In den folgenden knapp 11 Monaten bis zu seinem Tod am 21. März 1896, erweiterte Judge die TGinA wieder auf rund 100 Logen. Nach dem Tod Judge's, der keine klaren Richtlinien für die Zukunft getroffen hatte, folgte eine umstrittene Suche nach dem letzten Willen bezüglich seiner Nachfolge. Katherine Tingley schlug auf einem Kongress in New York Ende April 1896 Ernest T. Hargrove als (Übergangs-)Präsident und Nachfolger Judge's vor und dieser Vorschlag wurde angenommen, aber als die eigentliche Eminenz im Hintergrund galt jedoch jedoch von Anfang an Katherine Tingley.

Am 13. Januar 1898 gründete K. Tingley in New York die International Brotherhood Organisation (IBO oder Internationale Bruderschaftsorganisation). Auf einem großen theosophischen Kongress in Chicago, am 18. Februar 1898, wurde Tingley nun „offiziell“ als Präsidentin der IBO und der TGinA gewählt und die TGinA der IBO unterstellt. Beide zusammen firmierten ab diesem Zeitpunkt als Universal Brotherhood and Theosophical Society (UBTS) mit Tingley als Präsidentin. Auf diesem Kongress ließ sie sich mit umfassenden Vollmachten ausstatten, die ihr vollständige Gewalt über alle Zentren und Logen der TGinA samt deren Führungsmannschaften einräumte, damit wurde der Föderalismus Judges über Bord geworfen und der Führungsstil autokratisch. Am 13. Februar 1900 verlegte Tingley die Zentrale von New York nach Point Loma bei San Diego in Kalifornien, wo sie ein theosophisches Weltzentrum und die theosophische Gemeinschaft Lomaland aufbaute. Später bürgerte sich die Bezeichnung Theosophische Gesellschaft Point Loma (TG-Point Loma) für die UBTS ein.

Nach dem Tod Katherine Tingley's, am 11. Juli 1929, wurde Gottfried de Purucker am 26. Juli 1929 vom Führungsgremium der UBTS zum Präsidenten ernannt. Am 1. September dieses Jahres änderte er den Namen von UBTS auf Theosophical Society (= Theosophische Gesellschaft (TG)). Da dies zu Verwechslungen mit der Adyar-TG führte, sprach man allgemein von der TG-Point Loma. Neben der Namensänderung nahm Purucker auch eine Kursänderung vor und kehrte zu einer föderalistischen Struktur zurück, welche den Logen und Zentren weitestgehende Autonomie gewährte.

Am 29. Juni 1942 verkaufte Purucker Lomaland aus finanziellen Gründen und verlegte das Hauptquartier nach Covina, an einen wesentlich kleineren, und günstigeren, Standort. Dem neuen Standort entsprechend, sprach man nun von der TG-Covina. Nach Puruckers Tod, am 27. September 1942, gab es eine etwa 3-jährige Übergangsphase ohne gewählten Präsidenten, dessen Aufgaben wurden Interimsmäßig vom Führungsgremium unter der Leitung von Iverson L. Harris wahrgenommen. Am 22. Oktober 1945 wurde Arthur L. Conger zum neuen Oberhaupt ernannt. Während Congers Präsidentschaft, vor allem nach seiner Wahl, kam es zu Kritik und Unstimmigkeiten zwischen ihm und mehreren Mitgliedern. Eine gütliche Einigung konnte nicht erzielt werden und dies führte dazu, dass führende Theosophen entlassen wurden und andere von sich aus die Gesellschaft verließen. Dadurch war der Friede wohl wieder hergestellt, insgesamt ging die TGinA jedoch geschwächt aus dieser Krise hervor.

Auch die Liegenschaft in Covina konnte finanziell nicht gehalten werden, schließlich musste Conger sie veräußern und eine günstigere Stelle suchen. In den Jahren 1950 und 1951 erfolgte in mehreren Etappen der Umzug nach Pasadena und Altadena, in 3 separate, kleinere Domizile, wo sich die Gesellschaft heute (2006) noch befindet. Nun sprach man von der Theosophischen Gesellschaft Pasadena. Nach Conger's Tod, am 19. Februar 1951, wurde James A. Long, nach einer umstrittenen Wahl, die eine weitere Spaltung zur Folge hatte, zum neuen Präsidenten gewählt. Nach seinem Tod am 19. Juli 1971, übernahm Grace F. Knoche (geb. 15. Februar 1909) die Präsidentschaft und nach deren Tod am 18. Februar 2006 übernahm Randell C. Grubb (geb. 1. August 1951) dieses Amt.

Heute ist unter der Bezeichnung „Theosophischen Gesellschaft in Amerika“ vor allem die amerikanische Sektion der Theosophischen Gesellschaft Adyar bekannt.

 

Abspaltungen von der Theosophischen Gesellschaft in Amerika

Durch den Chicagoer Kongress am 18. Februar 1898, hatte Ernest T. Hargrove alle Kompetenzen an Tingley verloren und war durch diesen Schachzug zum jederzeit auswechselbaren Befehlsempfänger degradiert und praktisch kaltgestellt. Hargrove protestierte heftig gegen diese Entscheidung des Kongresses, erklärte diesen für illegal und berief seinen eigenen Kongress in einem anderen Raum ein. Auf diesem wählten seine Anhänger A. H. Spencer zum Präsidenten der TGinA und erklärten die Statuten, welche Judge am 28. April 1895 der TGinA gegeben hatte, als richtungweisend. Doch alleine schon die Anzahl seiner Anhänger, etwa 200, gegenüber etwa 5800 auf Seiten Tingleys, machten das Unternehmen Hargroves hoffnungslos. Deshalb führten Hargrove und seine etwa 200 Anhänger die TGinA als nun eigenständige Organisation weiter und behaupteten, die rechtmäßigen Nachfolger Judges zu sein. Dadurch gab es ab nun zwei TGinAs, einerseits die tingleysche TGinA, welche sich seit dem Kongress UBTS nannte, und andererseits die hargrovesche TGinA (zur besseren Unterscheidung Theosophische Gesellschaft in Amerika (Hargrove) (TGinA-Hargrove) genannt).

Ende 1898 kam es zur zweiten Spaltung als Francia A. La Due, genannt „Blue Star“, und William H. Dower aus der UBTS-Loge in Syracuse austraten und eine neue TG gründeten. Diesem Temple of the People (= Tempel der Menschheit) schlossen sich in den folgenden Jahren noch weitere UBTS-Logen an.

The Theosophical Society of New York, auch Independent Theosophical Society genannt, trat unter J.H. Salisbury, Donald Nicholson und Harold W. Percival im Jahre 1899 aus der UBTS aus und erklärte sich unabhängig. Salisbury und Nicholson, beides langjährige Freunde von Judge und Mitglieder der TGinA, hatten mit Sorge den Kurswechsel unter der Präsidentschaft von Tingley betrachtet. 1899 versuchten sie, durch die Gründung einer neuen TG, die Theosophie im Sinne Judges fortzuführen. Sie traten aus Tingleys TGinA aus und gründeten die TS of New York. Mehrere andere TGinA-Mitglieder folgten ihrem Beispiel und traten der neuen Organisation bei, insgesamt blieb die TS of New York jedoch klein und kam nie recht in Schwung. Für die TGinA waren die Austritte dennoch schmerzhaft, da sie langjährige, führende und sehr aktive Mitglieder betraf, die damit auch als Vorbilder ausfielen.

Alice L. Cleather kehrte der UBTS 1899 den Rücken und ihre Anhänger gründeten später in London die Blavatsky Association.

Robert Crosbie verließ 1904 die UBTS und gründete 1909 die United Lodge of Theosophists (ULT) in Los Angeles. Robert Crosbie war Mitglied der Theosophischen Gesellschaft in Amerika (TGinA) unter der Leitung von Katherine Tingley. 1904 kam es zum Bruch mit Tingley, die Gründe dafür sind nicht bekannt, doch dürften Meinungsunterschiede über die Entwicklung der Theosophie unter Tingley eine Rolle gespielt haben. Crosbie verließ daraufhin die TGinA und ging nach South Pasadena. Hier gründete er 1906 mit einigen interessierten Nachbarn eine theosophische Studiengruppe, welche gemeinsam Werke von Helena Blavatsky und William Quan Judge las. Kurz darauf erhielt er von Ernest T. Hargrove und seiner Theosophischen Gesellschaft in Amerika (Hargrove) (TGinA-Hargrove) eine Stiftungsurkunde zur Gründung einer Loge in Los Angeles. Damit war die kleine Crosbie-Gruppe nun offizielles Mitglied einer Theosophischen Gesellschaft. Als 1907 in der TGinA-Hargrove der Gedanke auftauchte, den Namen auf The Theosophical Society zu ändern, rief dies den Unmut von Crosbie und anderen Mitgliedern hervor. Sahen sie doch die TGinA-Hargrove keineswegs als den rechtmäßigen Nachfolger und Bewahrer der theosophischen Tradition. Obwohl die Namensänderung noch gar nicht vollzogen war, wurde bereits die Gründung einer neuen Organisation ins Auge gefasst.

Crosbie entwarf 1907 mit 7 weiteren Mitgliedern eine Declaration of the United Lodge of Theosophists. Diese sah die Gründung der ULT vor, welche ausschließlich und genau auf den Gedanken von Blavatsky und Judge aufbauen sollte. Am 17. November 1908 veröffentlichte Crosbie seine Gedanken in einem Rundschreiben To all open-mindet Theosophists und am 18. Februar 1909 wurde die ULT in Los Angeles gegründet.

Die einzige Grundlage der neuen Organisation bildete die Declaration. Es gab, im Gegensatz zu anderen Theosophischen Gesellschaften, keinen Präsidenten oder Leiter an der Spitze der ULT, vielmehr waren alle Mitglieder, auch Crosbie, gleichberechtigt. Der einzige Zweck und Zusammenhalt der Gruppe, bildete die Hingabe an die Theosophie. Da alle Mitglieder gleichberechtigt waren, wurden Entscheidungen durch Diskussion innerhalb der Gruppe getroffen. Über die anfallenden Arbeiten in der Organisation, Öffentlichkeitsarbeit usw. gab es ebenfalls Gruppengespräche, in deren Verlauf sich Mitglieder freiwillig zur Übernahme dieser Tätigkeiten verpflichteten. Für die Mitgliedschaft war es gleichgültig, ob ein ULT-Mitglied bereits bei einer anderen TG eingeschrieben war, diese waren ebenso willkommen wie beliebige Außenseiter – einzige Bedingung war die Akzeptanz der Declaration. Die einzelnen Logen waren selbständig und vom Hauptquartier unabhängig, jedoch ebenfalls an die Declaration gebunden.

Das Werk Helena Blavatsky's, und, in zweiter Linie, auch William Quan Judge's, bildet die Grundlage der ULT-Theosophie. Mit Einschränkungen werden auch mit der Theosophie übereinstimmende Titel, vor allem östlicher Philosophie und antiker griechischer Literatur als Kanonisch betrachtet. Diese, und nur diese, sollte ein Schüler studieren, verinnerlichen und im praktischen Leben umsetzen. Um die „Reinheit“ der Lehre zu gewährleisten, wurden von der ULT Faksimile-Neudrucke der Blavatsky-Erstausgaben hergestellt und werden auch nur diese als korrekt anerkannt. Andere Ausgaben, vor allen solche anderer Theosophischer Gesellschaften (TG), die manchmal kleinere Korrekturen oder Anpassungen an heutige Schreibweisen beinhalten, werden als herätisch abgelehnt. In diesem Sinne ist die ULT als der „orthodoxe“ Zweig der Theosophie zu betrachten. Die Declaration of the United Lodge of Theosophists aus dem Jahre 1907 bildet bis heute (2006) die einzige Grundlage der ULT. Sie besteht bloß aus etwa 280 Wörtern und regelt die gesamte Ausrichtung und Organisation der Gruppe. Der Inhalt lautet:

Die Unabhängigkeit der ULT wird proklamiert und jegliche Auseinandersetzung über die Ausrichtung der theosophische Lehre abgelehnt. Die einzige Aufgabe stellt die Verbreitung der ursprünglichen theosophischen Lehren, sowie deren Umsetzung im eigenen Leben dar. Bedingung dabei ist die Hingabe an die Theosophie, dazu ist keinerlei Hierarchie oder Führungspersönlichkeit nötig. Respekt und Offenheit gegenüber allen wahren Theosophen und jedem, der diese Ziele respektiert.

Daneben gab es noch eine Reihe weiterer, jedoch nicht so bedeutender oder nur kurzzeitig existierender, Austritte und Neugründungen. Manche Logen schlossen sich auch der ASTG, und damit der Adyar-TG unter Henry Steel Olcott an, wieder andere versuchten einen „Mittelweg“ und orientierten sich sowohl an Adyar als auch der UBTS.

Bereits vor Conger's Tod, am 19. Februar 1951, kam es zu einem Machtkampf um seine Nachfolge. Dieser Kampf um die Führung wurde zwischen William Hartley und James A. Long ausgetragen. Obwohl Hartley bei der Abstimmung eine relative Mehrheit erreichte, endete die Wahl mit dem Sieg Long's, der nun die Präsidentschaft der TG-Pasadena übernahm. Der genaue Ablauf der Wahl und die Gründe für diese Entscheidung, wurden bis heute (2006) nicht aufgeklärt. Infolge dieser umstrittenen Wahl kam es, wieder einmal, zu einer Spaltung der TGinA durch das Ausscheiden der Holländischen Sektion unter ihrem Präsidenten D.J.P. Kok im Jahr 1951. Die Holländische Sektion anerkannte die (umstrittene) Wahl Long's nicht, sondern sah William Hartley als den rechtmäßigen Präsidenten an. Damit wurden ab diesem Zeitpunkt auch alle Entscheidungen und Weichenstellungen der TG-Pasadena unter Long nicht ratifiziert. Dies kam de facto einem Austritt der Holländischen Sektion gleich und dabei blieb es auch. Damit nicht genug, schlossen sich dem holländischen Beispiel weitere TG-Pasadena-Logen auf der ganzen Welt an, dadurch weitete sich der Bruch aus und nahm schwerwiegende Ausmaße an.

Zur Abgrenzung von der TG-Pasadena nannten sich die (de facto) ausgetretenen Logen Theosophische Gesellschaft Point Loma-Covina. Damit signalisieren sie, dass sie sich, im Gegensatz zu Pasadena, als die rechtmäßigen Nachfolger der Linie Blavatsky - Judge - Tingley - Purucker - Conger sahen (der zwischen Judge und Tingley kurz amtierende Präsident Ernest T. Hargrove wird allgemein gerne unterschlagen). Der Name Point Loma-Covina kam dabei deshalb zur Anwendung, da Tingley, Purucker und Conger ihr Hauptquartier in den Ortschaften Point Loma und später in Covina hatten. Diese Trennung, TG-Pasadena und TG-Point Loma-Covina, besteht bis heute (2006). Dabei hat die TG Point Loma-Covina kein eigentliches Hauptquartier, sondern jede Loge orientiert sich an den Richtlinien aus der Zeit bis 1951. Heute nennt sich diese Gesellschaft Die Theosophische Gesellschaft Point-Loma Blavatskyhouse The Hague und hat ihren Sitz in den Niederladen.

 

Die Theosophische Gesellschaft Adyar

Die Theosophische Gesellschaft Adyar engl. The Theosophical Society – Adyar (Adyar-TG bzw. TS Adyar) ging wie gesagt aus der 1875 in New York gegründeten Theosophischen Gesellschaft hervor. Das Hauptquartier befindet sich in Adyar in Indien. Sie ist heute die mit Abstand größte TG und in mehr als 60 Ländern der Welt aktiv, darunter auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Knapp ein Jahr nach dem Schisma der ersten Teilung der ursprünglichen TG, im März 1896, starb W. Judge. Damit war H. Olcott der letzte lebende der „drei Gründer“.Durch seine umfangreiche, weltweite Tätigkeit beim Aufbau der Theosophischen Gesellschaft war seine Person für den größten Teil der Theosophen wichtige Integrationsfigur. Die weltweite Verbreitung der TG Adyar, ihre Offenheit den asiatischen und europäischen Religionen und Philosophien gegenüber, sowie ihr Festhalten an demokratischer Organisationsstruktur führte zu einer besonderen Attraktivität der Adyar-TG gegenüber der TGinA und damit stärkerem Mitgliederzuwachs. Dazu kamen Streitigkeiten bei der TGinA wegen Judges Nachfolge und der Neuorientierung zu sozialem Engagement unter Katherine Tingley. Eine Reihe von Logen wandte sich deshalb in den folgenden Jahren von der TGinA ab und schlossen sich der Adyar-TG an. So überrundete die Adyar-TG die TGinA in den USA bereits Anfang 1900 sowohl an Mitglieder- als auch Logenzahl. Erst am 3. April 1905 ließ Olcott die Adyar-TG in Chennai als Körperschaft eintragen, bis zu diesem Zeitpunkt war aus rechtlicher Sicht New York Sitz der Organisation gewesen.

Olcott förderte während seiner Präsidentschaft vor allem den Buddhismus, bei seinem Tod 1907 hatte die Adyar-TG weltweit rund 650 Logen und Zentren in Betrieb.
Nach dem Tod Olcotts, am 17. Februar 1907, bewarben sich Bertram Keightley und Annie Besant um das Präsidentenamt. Keightley verzichtete schließlich auf seine Kandidatur, Besant war damit die einzige die zur Wahl stand und entschied diese mangels Alternative klar für sich. Als enge Vertraute Blavatskys während deren letzten zwei Lebensjahren, hatte sie beträchtlichen Einfluss gewonnen und durch ihr selbstbewusstes Auftreten und blendende Rednergabe in den folgenden Jahren ihre Autorität noch weiter ausgebaut. Schon vor ihrer Zeit als Mitglied der Theosophischen Gesellschaft hatte Besant starke Sympathien für den Hinduismus und Reformsozialismus entwickelt, welche sie in die Gesellschaft über Vorträge und Bücher einbrachte. Um die Jahrhundertwende überwand sie die in der TG seit Blavatsky vorherrschenden negativen Einstellungen gegenüber dem esoterischen Christentum.
Besant erweiterte durch Zukäufe den von Blavatsky erworbenen Grundbesitz der Adyar-TG in Adyar von 27 Acres auf 270 Acres (109,27 Hektar 1,09 km²). Sie gründete im Jahr 1908 die Druckerei Vasanta Press und 1913 den Verlag Theosophical Publishing House, die bis heute bestehen und theosophische Literatur publizieren. Die spirituellen Zentren Krotona in Ojai, Manor in Sydney, und St. Michael’s in Naarden, die ebenfalls heute noch aktiv sind, wurden unter Besants Präsidentschaft ins Leben gerufen. Pädagogische Kinder- und Jugendarbeit, Erziehung und schulische Ausbildung sowie soziales Engagement erhielten unter Besant für die Adyar-TG großen Stellenwert. Eine Reihe von Schulen, Collegs und Universitäten, Kinder-, Jugend- und Hilfsorganisationen, wie auch Frauenrechts- und -hilfegruppen sowie caritative Einrichtungen wurden ins Leben gerufen. Diese waren zum Teil autonom, standen und stehen aber meist unter indirektem Einfluss der Adyar-TG. Insbesondere die Reformpädagogik und Frauenbewegung erhielten wichtige Impulse und Hilfe aus dem theosophischen Bereich. Anders als in der Waldorfschulen-Bewegung wurde auf die, von den Adyar-Theosophen geförderte Montessori-Schulen-Bewegung keinerlei weltanschaulicher Einfluss genommen.

Auf politischem Gebiet erreichte der Einfluss der Adyar-TG in Südasien um 1917/18 einen Höhepunkt. Besant wurde 1917 zur Präsidentin des Indischen Nationalkongresses (INC) gewählt, dazu waren eine Reihe von INC-Mitglieder Theosophen. Weltweit gesehen war um 1920 der Gipfelpunkt des theosophischen Einflusses. Die Auflösung des Order of the Star in the East 1929 marginalisierte die Glaubwürdigkeit und damit den Einfluss der Adyar-TG für das nächste Jahrzehnt.

Der Tod Besants im Jahr 1933, gefolgt vom Ableben Leadbeaters 1934, markierte eine Zäsur in der Geschichte der Adyar-TG. Mit ihrem Tod ging die Zeit der „großen Führer“, der charismatischen Persönlichkeiten in der Adyar-TG zu Ende. Keiner der nachfolgender Präsidenten oder leitenden Mitarbeiter strahlte auch nur annähernd jene Dynamik aus, oder konnte eine ähnliche Wirkkraft entfalten, wie die erste und zweite theosophische Generation. Die jeweiligen Präsidenten bereisten die Welt, hielten Vorträge und Kongresse ab, publizierten zum Teil eine Reihe von Büchern, doch die Zeiten stürmischen Wachstums und weltweiten Einflusses waren vorbei.

 

Abspaltungen von der Theosophischen Gesellschaft Adyar

1884 Hermetic Society: Die Hermetic Society (Hermetische Gesellschaft) war eine der Theosophie nahestehende, jedoch von der Theosophischen Gesellschaft unabhängige Organisation. Sie bestand in London von 1884 bis etwa 1890 sowie in Dublin mit Unterbrechungen von 1885 bis 1939. Die Londoner Gruppe kann als Vorläufer des Hermetic Order of the Golden Dawn gesehen werden, wohingegen die Dubliner Gruppe die Irische Renaissance beeinflusste.

1887/89 Esoteric Theosophical Society of America und Gnostic Lodge: 1887 gründete Elliott Coues die Esoteric Theosophical Society of America (Esoterische Theosophische Gesellschaft von Amerika) und ernannte sich selbst zum Perpetual President of the Esoteric Theosophical Society of America (Immerwährender Präsident der ...). Da er seine Korrespondenz mit diesem Titel versah, führte das bei manchen Theosophen zu dem falschen Glauben, Coues wäre der Leiter der Esoterischen Sektion der TG. Blavatsky, die tatsächliche Präsidentin der Esoterischen Sektion, stellte in einem mit 14. Mai 1889 datierten Schreiben klar, dass Coues niemals auch nur Mitglied der Esoterischen Sektion gewesen war und seitens der TG auch keine Befugnis hatte, sich den Titel eines Immerwährenden Präsidenten zu geben. Ob die Esoteric Theosophical Society überhaupt jemals Mitglieder hatte und nicht nur eine Erfindung Coues war, ist nicht bekannt. Es gibt keine Belege für irgendeine Tätigkeit oder Wirkkraft dieser Gesellschaft außerhalb der Person Coues, ab etwa 1890 trat sie nicht mehr in Erscheinung.

1909 Quest Society: oder "Die suchende Gesellschaft" bestand von 1909 bis 1930. Anfang 1906 kam es in der Adyar-TG zum sogenannten Leadbeater-Skandal (Leadbeater case). Dabei wurde Charles Webster Leadbeater beschuldigt, homosexuelle Beziehungen zu seinen Schülern gehabt zu haben. Am 16. Mai 1906 folgte sein Ausschluss aus der Theosophischen Gesellschaft. Kurz darauf, am 17. Februar 1907 starb jedoch Henry Steel Olcott, der Präsident der Adyar-TG. Seine Nachfolgerin Annie Besant, die im Juni 1907 neue Präsidentin der Adyar-TG geworden war, vollzog einen Kurswechsel und setzte gegen den Widerstand zahlreicher Theosophen im Januar 1909 die Wiederaufnahme Leadbeaters durch. Auch George Robert Stow Mead (G. R. S. Mead) opponierte heftig gegen diese Entscheidung und als dies erfolglos blieb, trat er, neben rund 700 weiteren Theosophen, am 20. Februar 1909 aus der Adyar-TG aus.

1913 Anthroposophische Gesellschaft: Eine erste Anthroposophische Gesellschaft wurde am 28. Dezember 1912 in Köln mit Sitz in Berlin gegründet. Ihre erste konstituierende Generalsversammlung fand am 3. Februar 1913 statt.[1] Sie trat an die Stelle der bis dahin von Rudolf Steiner geleiteten deutschen Sektion der Theosophischen Gesellschaft, als diese 1913 aufgrund gravierender Differenzen aufgelöst wurde (Steiner konnte den indischen Jungen Jiddu Krishnamurti nicht als „Weltlehrer“ anerkennen und lehnte den zu diesem Zweck gegründeten Order of the Star in the East ab). Steiner wurde Ehrenpräsident, gehörte aber nicht dem Vorstand an. Als Zentrum baute man, nachdem ein erstes Bauvorhaben in München gescheitert war, in Dornach bei Basel das von Steiner entworfene erste Goetheanum, welches am 26. September 1920 eröffnet und am 31. Dezember 1922 durch Brandstiftung zerstört wurde. Die Allgemeine Anthroposophische Gesellschaft ist mit rund 50.000 Mitgliedern weltweit – davon 20.000 in Deutschland – die größte, am längsten kontinuierlich existierende und auch gesellschaftlich am tiefsten verankerte esoterische Organisation Deutschlands.

1920 Agni Yoga: Agni Yoga (für den westlichen Kulturkreis als Lebendige Ethik bezeichnet) ist eine theosophische Schrift welche nach eigener Darstellung die Lehren fortsetzt, die die Meister der Weisheit in den (im Britischen Museum in London zu besichtigenden) Mahatma-Briefen, durch Helena Blavatsky und ihre Veröffentlichungen sowie in den Tempellehren (siehe Artikel Tempel der Menschheit) entwickelt hatten. Agni-Yoga-Gruppen und Roerich-Gesellschaften gibt es heute insbesondere in den Nachfolgestaaten der UdSSR, aber auch u.a. in den USA, der Schweiz, Deutschland, England, Spanien, den Niederlanden, Italien und Griechenland. In Deutschland wurde Agni Yoga in den 1960er und 1970er Jahren durch den Österreicher Leopold Brandstätter (Pseudonym Leobrand, gestorben 1968) und seine Ethische Gesellschaft Weltspirale verbreitet.

1921/23 Arkanschule: Ohne jeglichen Einfluss in der Adyar-TG, ohne Arbeit und damit ohne Einkommen nahm die Bailey-Familie ein Angebot von Ernest S. Suffern (1880-1975) an, der ihnen ein Haus in Ridgefield Park an der Ostküste anbot und Foster eine Sekretärsstelle bei der Theosophical Association of New York besorgte. Im nahe gelegenen New York rief Bailey 1921 eine Studiengruppe zur Vertiefung in Die Geheimlehre ins Leben, manchmal auch als Theosophical Association bezeichnet. Diese hatte einen guten Start und fand schnell eine größere Zahl von Zuhörern.

1923 Buddhist Society: Die Buddhist Society (Buddhistische Gesellschaft) ist eine buddhistische Organisation mit Sitz in London. Sie wurde 1924 von Christmas Humphreys als Loge der Theosophischen Gesellschaft Adyar (Adyar-TG) gegründet und 1926 unabhängig. Von 1926 bis 1943 bestand der Name Buddhist Lodge, dann folgte eine Namensänderung auf Buddhist Society, diese Bezeichnung besteht bis heute. Das heutige Ziel lautet: Die Prinzipien der hauptsächlichen buddhistischen Schulen und Traditionen bekannt zu machen und zu veröffentlichen und zum Studium sowie der Anwendung dieser Prinzipien zu ermutigen. Die Aktivitäten umfassen die drei Hauptrichtungen Theravada, Mahayana und Vajrayana sowie Zen. Seit Herbst 1925 wurde ein Bulletin herausgegeben, ab Frühjahr 1926 eine Zeitschrift mit dem Titel Buddhism in England und ab 1943 The Middle Way. Als Herausgeber betätigte sich eine Zeitlang unter anderem Alan Watts. Der Dalai Lama Tendzin Gyatsho fungiert seit 1961 als Schutzherr der Buddhist Society.

1957 Neue Akropolis: Zusammen mit seiner Frau Ada Dolores Albrecht rief Jorge Ángel Livraga-Rizzi 1957 in Buenos Aires die Organisation Neue Akropolis (Nueva Acrópolis) ins Leben und gründete die Zeitschrift Theosophische Studien. Ihr Anliegen war es, jungen Akademikern und Studenten die Zusammenhänge zwischen der traditionellen Weisheit und den neuesten wissenschaftlichen Entdeckungen des 20. Jahrhunderts bekannt zu machen.Durch großen persönlichen Einsatz, und Investition seines ganzen Vermögens in Werbemaßnahmen, erreichte die Gesellschaft schnell Bekanntheit im Land und verbreitete sich später in den meisten lateinamerikanischen Ländern. 1972 übersiedelte Livraga nach Spanien und begann von dort aus Niederlassungen in Europa zu gründen, 1978 auch in Deutschland und Österreich. Livraga selbst fungierte als Direktor der Organisation, seine Frau Albrecht war Leiterin der Lehrtätigkeit. Anfang der 1980er-Jahre zerstritten sich die beiden, Albrecht schied aus der Neuen Akropolis aus und gründete die Organisation Hastinapura Fundacion (Hastinapura Stiftung), die hauptsächlich im Lateinamerikanischen Raum aktiv ist. Die meisten Mitglieder folgten jedoch Livraga.
1992 Edmonton Theosophical Society und Theosophical Society in Canada: Die Edmonton Theosophical Society (Theosophische Gesellschaft Edmonton) ist eine unabhängige theosophische Organisation in Kanada. Sie wurde 1911 gegründet, war ab 1919 Teil der kanadischen Sektion der Theosophischen Gesellschaft Adyar (Adyar-TG) und 1992 mit der Theosophical Society in Canada (TS in Canada) unabhängig. 1995 trennte sich die Edmonton TS von der TS in Canada und ist seitdem völlig autonom.

1993 Theosophical Society in Boston, hervorgegangen aus der 1922 gegründeten Loge in Boston

 

Die theosophische Bewegung in Deutschland

Am 27. Juli 1884 wurde mit der Loge Germania die erste deutsche Theosophische Gesellschaft in Elberfeldt gegründet, vor allem auf Betreiben von Mary Gebhard im Haus der Fabrikantenfamilie Gebhard in Elberfeld in der Platzhoffstraße 12. Nach der inoffiziell, das heißt ohne Stiftungsurkunde der Muttergesellschaft ins Leben gerufenen Loge Isis in Hamburg, war es die erste offizielle Loge der Theosophischen Gesellschaft in Deutschland und die zweite in Europa, nach der London Lodge in England. Auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1885 zählte die Loge 33 eingetragene Mitglieder, darunter Franz Hartmann, Karl Kiesewetter und Carl du Prel. Sie nannte sich Theosophische Societät Germania und als Vorsitzender agierte der Jurist Dr. Wilhelm Hübbe-Schleiden. Das Bemühen um eine wissenschaftliche Begründung der Theosophie kann als ein Wesensmerkmal der von Hübbe-Schleiden geprägten theosophischen Richtung angesehen werden.

Als im September 1884 die umstrittene Coulomb-Affäre, welche Frau Blavatsky und damit die gesamte Theosophische Gesellschaft stark in Misskredit brachte, auch in Deutschland bekannt wurde, kam es zu ersten Austritten aus der Loge. Blavatskys Rückkehr nach Indien im Winter 1884-85 konnte die Vorwürfe nicht völlig aufklären. Das Erscheinen des Hodgson Reports im Dezember 1885 erschütterte den kleinen Personenbestand. Ein weiterer Aufenthalt Blavatskys in Elberfeld im Sommer 1886 brachte für viele Mitglieder keine Wiederherstellung des Vertrauens. Mit einem Mitgliederstand von nur noch 13 Personen wurde die Loge deshalb am 31. Dezember 1886 aufgelöst.

Trotz ihres kurzen Bestehens gingen von der Loge Germania wichtige Impulse für die weitere Verbreitung der Theosophie im deutschsprachigen Raum aus. Das Publikationsorgan der Loge Germania, die Zeitschrift „Sphinx“, bestand auch nach der Auflösung weiter und verbreitete die theosophische Weltanschauung. Sie nannte sich im Untertitel „Monatsschrift für die geschichtliche und experimentale Begründung der übersinnlichen Weltanschauung auf monistischer Grundlage“. Neue Ansätze zur Bildung theosophischer Organisationen gingen aus dem Leserkreis der Sphinx hervor. 1892 entstand so auf Veranlassung von Hübbe-Schleiden in Berlin die „Theosophische Vereinigung“ und am 3. November 1893 der „Esoterische Kreis“. Diese Gruppierungen fanden neue Anhänger und wurden am 29. Juni 1894 in Berlin unter Beisein von Oberst Olcott zur ,Deutschen Theosophischen Gesellschaft" (D.T.G.) als Zweig der Europäischen Sektion umgewandelt bzw. zusammengeführt. Organisatorisch wurde die D.T.G. als Zweig der Europäischen Sektion der Theosophischen Gesellschaft geführt. Sitz der neuen Gesellschaft war Berlin. Als Präsident der D.T.G. wurde Wilhelm Hübbe Schleiden gewählt. Zunehmend entstanden überall in Deutschland theosophische Logen, so in Berlin, München, Hamburg, Kassel, Düsseldorf und - wiederum durch Hübbe-Schleiden in Verbindung mit seinem Vetter Günther Wagner.

Die Theosophische Gesellschaft spaltete sich 1895 infolge der Judge Case in zwei konkurrierende Organisationen. Einerseits die Theosophische Gesellschaft Adyar (Adyar-TG) und andererseits die Theosophische Gesellschaft in Amerika, die D.T.G. folgte nach dem Schisma der Adyar-TG-Richtung unter der Führung Olcotts. In den folgenden Jahren kam es auch zur Gründung mehrerer kleiner Logen unter dem Dach der D.T.G.

Franz Hartmann trat im Jahr 1885 trat er der theosophischen Loge Germania bei. Diese zeigte jedoch bereits durch die mittlerweile auch in Deutschland bekannt gewordene Coulomb-Affäre ernste Auflösungserscheinungen und war dadurch nicht mehr in der Lage, die theosophische Idee wirksam zu verbreiten. So reifte in Hartmann der Gedanke, eine „neue“ deutsche TG zu gründen. Diese sollte unbelastet vom ruinierten Ruf der Adyar-TG entstehen, und durch Katherine Tingley, die designierte Präsidentin der Theosophischen Gesellschaft in Amerika bot sich ihm 1896 diese Gelegenheit. Tingley besuchte in diesem Jahr auf ihrer Werbe-Weltreise für die (amerikanische) Theosophie auch Deutschland. Schon vorher hatte Hartmann Paul Raatz kennengelernt, und unter dessen Führung wurde am 24. Juni 1896 in Berlin die Theosophische Gesellschaft in Europa (Deutschland) (TGE) gegründet. Auf der ersten Hauptversammlung am 30. August 1896 wurde Hartmann unter Anwesenheit von Katherine Tingley, zum Präsidenten der neuen Gesellschaft gewählt. Nach gut einem Jahr, am 3. September 1897, trennte sich Hartmann jedoch wieder von der TGE, um am selben Tag in München die Internationale Theosophische Verbrüderung (I.T.V.) zu gründen. Diese sollte als übergeordnete Organisation alle theosophischen Logen vereinigen.

Die I.T.V. trat mit dem Anspruch auf, keiner theosophischen Partei anzugehören, vielmehr eine übergeordnete Plattform darzustellen, unter deren Dach die ursprüngliche theosophische Idee verwirklicht werden sollte. In diesem Sinne wurden die Statuten der 1875 in New York gegründeten Theosophischen Gesellschaft als Grundlage der I.T.V.-Verfassung herangezogen. Es gab jedoch, im Gegensatz zur Adyar-TG und TGinA, keinen alleinverantwortlichen Präsidenten, sondern ein Führungskomitee unter der Leitung eines Vorsitzenden. Dadurch hatten die einzelnen Logen völlige Aktionsfreiheit und waren nicht wie bei der Adyar-TG oder TGinA an die Vorgaben der Führung gebunden. Erster Vorsitzender von 1897 bis 1898 war Hartmann selbst, dann nahm Hermann Rudolph diese Funktion bis zu seinem Tod 1946 war.

1897 befand sich der Sitz der I.T.V. in München, 1898 übersiedelte die Zentrale nach Leipzig, wo sie sich bis 1959 befand. Der spätere verbleib ist unklar, vermutlich existierte die I.T.V. bis 1987. 1923 spaltete sich die Supranationale Theosophische Gesellschaft unter der Leitung von Hugo Vollrath von der I.T.V. ab und wurde unabhängig. 1925 war die I.T.V. die größte theosophische Gruppierung in Deutschland mit 40 Logen und 2141 Mitgliedern. Wie alle anderen theosophischen Gesellschaften war auch die I.T.V. während der Zeit des Nationalsozialismus von Mitte 1936 bis 1945 von der Gestapo verboten und existierte nur in bescheidenem Ausmaß im Untergrund. Die I.T.V. hatte auch einen Ableger in der Schweiz. Das Publikationsorgan war die monatlich erscheinende Zeitschrift Theosophische Kultur.

Hartmann war ein Jahr lang selbst Präsident der I.T.V., dann übergab er 1898 dieses Amt an Hermann Rudolph (1865–1946). Unter dem Dach der I.T.V. gründete Hartmann 1898 in Leipzig die Theosophische Gesellschaft in Deutschland (TGD), deren Mitglieder in Folge oft als „Hartmannianer“ bezeichnet wurden, da deren theosophische Richtung von ihrem Gründer geprägt war. Diese Gesellschaft besteht bis heute

In diesen Jahren wurden in ganz Deutschland zahlreiche, zum Teil untereinander konkurrierende theosophische Gruppen gegründet, meist mit unterschiedlichen Zielen. W. Hübbe-Schleiden selbst nahm am 25. August 1901 an einem Theosophischen Kongress zur Vereinigung aller unterschiedlichen Gruppierungen in Deutschland teil. Es konnte jedoch keine Einigung erzielt werden. Daraufhin gründeten die Mitglieder der D.T.G., zusammen mit mehreren gleichgesinnten theosophischen Gruppen am 19. Oktober 1902 eine eigene Deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft. In dieser wurde die D.T.G. integriert und erlosch somit als eigenständige Organisation.

Die Deutsche Sektion der Theosophischen Gesellschaft (DSdTG) ist eine theosophische Organisation und Teil der Theosophischen Gesellschaft Adyar (Adyar-TG). Die DSdTG ging aus der Deutschen Theosophischen Gesellschaft hervor. Deren Mitglieder gründeten am 19. Oktober 1902 unter Anwesenheit von Annie Besant, der späteren Präsidentin der Adyar-TG, welche die von Henry Steel Olcott unterzeichnete Stiftungsurkunde überbrachte, in Berlin die DSdTG. Die Gesellschaft war direkt der Zentrale in Adyar unterstellt und zählte zu diesem Zeitpunkt etwa 100 Mitglieder. Auf Vorschlag von Wilhelm Hübbe Schleiden wurde Rudolf Steiner am 20. Oktober 1902 zum Generalsekretär gewählt. Seine spätere Frau Marie von Sievers wurde seine Sekretärin.

R. Steiner sollte die zu dieser Zeit hinduistisch gefärbten Doktrinen der indisch ausgerichteten Adyar-TG in Deutschland verbreiten, so die Vorstellungen Annie Besants. R. Steiner suchte jedoch nach Übereinstimmungen der theosophischen Lehre mit abendländischen Traditionen und vor allem der deutschen Wissenschaft. Er drängte die indischen Formen immer weiter zurück und ersetzte sie durch deutsche Begriffe und abendländische Praxis. Vor allem hermetische, kabbalistische, neuplatonische und ab 1905 auch rosenkreuzerische Gedanken traten unter Steiner immer weiter in den Vordergrund der DSdTG. Diese Vorstellungen kamen wohl auch in den Lehren der Adyar-TG vor, stellten jedoch nur einen Teil des stark mit indischen Traditionen durchsetzten Adyar-Lehrgebäudes dar.

Bereits nach kurzer Zeit entstanden durch diese unterschiedlichen Auslegungen die ersten Spannungen, sowohl zwischen Steiner und Besant, als auch innerhalb der DSdTG selbst. In der DSdTG bildeten sich zwei Lager, der größte Teil sympathisierte mit Steiner, ein kleinerer Rest scharte sich um den angesehenen Hübbe-Schleiden, der weiterhin Besant unterstützte. Ungeachtet dessen setzte Steiner seinen einmal eingeschlagenen Weg fort, und ab etwa 1907 verwarf er die Doktrinen der Adyar-TG praktisch völlig zugunsten seiner Lehre. Als der am 11. Januar 1911 von Besant proklamierte Messiaskult um Jiddu Krishnamurti und den Order of the Star of the East, der bereits mit seiner „Entdeckung“ durch Charles W. Leadbeater im Jahre 1909 einsetzte, wurde von Steiner abgelehnt und vertiefte sich die Kluft noch weiter.

Ein für September 1911 geplanter theosophischer Kongress in Genua, den Steiner als Bühne für seine Lehre zu nutzen beabsichtigte, wurde von Besant, die dies verhindern wollte, abgesagt. Am 16. Dezember 1911 gründete Steiner mit seinen Anhängern auf der Generalversammlung der DSdTG den „Bund für anthroposophische Arbeit“. Dieser war organisatorisch innerhalb der DSdTG angesiedelt und diente als Sammelpunkt der Steinerschen Anhänger in der Gesellschaft. Ab September 1912 fanden geheime Treffen im Rahmen des "Bundes für anthroposophische Arbeit" mit dem Ziel der Trennung von Besant statt. Der Vorstand der DSdTG forderte schließlich am 8. Dezember 1912 im Sinne Steiners alle Mitglieder auf, aus dem "Order of the Star of the East" auszutreten, ansonsten sie aus der Gesellschaft ausgeschlossen würden. Da diesem Orden von vornherein nur Teile der Besant-Anhänger rund um Hübbe-Schleiden beigetreten waren, kam dies einem Ausschluss der Besant-Anhänger gleich. Daran anschließend wurde am 11. Dezember 1912 Annie Besant in einem Telegramm zum Rücktritt aufgefordert. Daraufhin schloss diese in einem mit 14. Januar 1913 datierten Brief die DSdTG aus der Adyar-TG aus, indem sie die Stiftungsurkunde zurückzog. Das Schreiben traf am 7. März 1913 in Berlin ein, damit war die De-facto-Trennung auch de jure vollzogen.

Unter Federführung Steiners kam es am 28. Dezember 1912 zur Gründung der Anthroposophischen Gesellschaft, am 2. und 3. Februar 1913 fand die konstituierende Generalversammlung in Berlin statt und dieses Datum wurde seitdem als offizieller Gründungstag beibehalten. Der größte Teil der Mitglieder der DSdTG, rund 2400, ging mit Steiner zur Anthroposophischen Gesellschaft über. Wilhelm Hübbe Schleiden blieb Besant und damit der Adyar-TG treu, und diese autorisierte ihn durch eine neue Stiftungsurkunde zur Neugründung der DSdTG, welche nun streng den Doktrinen der Adyar-TG folgte. Die hervorragendsten Mitglieder waren jedoch mit Steiner gegangen, die neue Gesellschaft zählte nur mehr rund 320 Personen und kam nicht mehr richtig in Schwung.

Nachdem Hübbe Schleiden anfangs provisorisch als Generalsekretär der neuen DSdTG fungierte, wurde im Mai 1913 Johannes Ludovicus Mathieu Lauweriks als ordentlicher Generalsekretär gewählt, Hübbe-Schleiden blieb jedoch die wichtigste Galionsfigur der verkleinerten Gesellschaft. Bereits 1914 kam es wegen Ausbruch des Ersten Weltkrieges zu deutsch-nationalen Protesten gegen den Holländer Lauweriks und dieser musste das Generalsekretariat an Sixtus von Kapff, einen deutschen Nervenarzt, abgeben. Nachdem Annie Besant Deutschland für den Ausbruch des Krieges verantwortlich gemacht hatte, häuften sich die Austritte aus der ohnehin durch die kriegsbedingten Ausfälle geschrumpften DSdTG. Mit Hübbe-Schleidens Tod am 17. Mai 1916 zerfiel dann auch die DSdTG.

Nach Ende  des 1. Weltkrieges wiederbelebte Axel von Fielitz-Coniar (1888-1975) die DSdTG und leitete sie bis 1928 als Generalsekretär, dann übernahm Johannes Maria Verweyen dieses Amt. Nachdem Verweyen den Posten 1934 niedergelegt hatte, stand bis 1937 Eignolf von Roeder der DSdTG vor. 1937 bis 1945 wurden durch die Gestapo alle theosophischen Vereinigungen verboten.

Heute gibt es vier Theosophische Gesellschaften in Deutshcland: Die Theosophische Gesellschaft Point Loma Blavatskyhaus, Die Theosophische Gesellschaft in Deutschland e.V. (Hartman), Die Theosophische Gesellschaft Adyar in Deutschland e.V. und Die Theosophische Gesellschaft Pasadena.

Quelle: Wikipedia

Links zu theosophischen Organsisationen Weltweit finden sich im Artikel "Theosophy Online Worldwide"

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