Platos gesammelte Werke in drei Bänden

Platos gesammelte Werke in drei Bänden

Schick im Schuber: Platon oder: antike Philosophie der Extraklasse. (Bild Steven Otto)

Nur nicht verwirren lassen, ob nun Plato oder Platon, ganz gleich, denn Plato ist nur die latinisierte Variante von Platon und beides beschreibt den berühmten antiken griechischen Philosophen (4. Jh. v.u.Z.), der ein Schüler des Sokrates war, welcher nun wiederum selbst nie etwas niedergeschrieben hat und mitunter als der Vater der Philosophie bezeichnet wird.

Und wenn man die Geschichte der Theosophie ein wenig zurückverfolgt, so erkennt man, dass bspw. der Neuplatonismus zu seiner Zeit dabei eine größere Rolle gespielt hat, der ja auf Platon und damit auch auf Sokrates zurückgeführt werden kann. Also nicht nur für Philosophen, sondern auch für Theosophen ein Muss und auch für jeden, der ein wenig antike Geisteskultur schnuppern möchte.

Ich habe dieses monumentale Werk im Augenblick noch nicht ganz durch, da ich bändeweise abwechselnd auch noch die "Moriala" von Plutarch lese, aber ich kann schon soviel sagen. So wie Plato Skorates wiedergibt ist es einfach köstlich ihn zu lesen, ein Unikat von Mensch und zurecht ein Weltweiser. Ich verstehe zwar manchmal nur die Hälfte von den in Dialogform anbgefassten hochphilosophischen Ausführungen, aber das was ich verstehe, dass macht Eindruck, obgleich sich die Welt in den letzten 2.500 Jahren natürlich auch weitergedreht hat.

Es dürfte ja kein Geheimnis mehr sein, dass ich Menschen liebe, welche die Tugenden lieben und leben und Sokrates, wie natürlich auch Platon, waren derer sicher nicht die Unwichtigsten. Man darf Sokrates bspw. wie folgt zitieren:

Die Jugend von heute liebt den Luxus, hat schlechte Manieren und verachtet die Autorität. Sie widersprechen ihren Eltern, legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer.

Nun was sagt man dazu? Nichts neues in der Welt? Nicht ganz, findet man doch heute, neben dem Luxus, der nichts weiter als eine schändliche Verschwendungssucht natürlicher Ressorucen ist, zumindest das Beine übereinanderschlagen normal und wenn ich das richtig beobachtet habe, warten heute sogar viele (Frauen) stehend mit gekreutzten Beinen, warum auch immer. Aber gut, jeder wie er mag. Ich habe mir das Beine übereinanderschlagen, auch wenn es nicht einfach war, nun schon ein wenig länger abgewöhnt, denn es ziemt sich wohl nicht :) wobei man natürlich dazusagen muss, dass es damals mit den Frauen- und Männerröcken oder Togas ohne Unterkleid wohl mitunter tatsächlich unzüchtig war, mit gekreutzten Beinen dazusitzen. Heute würde ich es eher als ein wenig "verquer" bezeichnen und steht m. E. insbesondere Männern nicht.

Aber davon abgesehen, ich habe selten oder zumindest lange nicht mehr so sehr gelacht, wie bei einigen Äußerungen des Sokrates. Es ist einfach herrlich ihn zu lesen und auch deshalb hier meine Empfehlung für die gesammelten Werke Platons, die man als gebildeter Mensch sicher mal gelesen haben sollte, im Gegensatz bspw. zu "Harry Potter", aber auch das ist nur wieder meine bescheidene Meinung.

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