Abgesänge - Teil 1: Relativitätstheorie

Wer sich ein wenig näher mit der Relativitätstheorie auseinandersetzt, kommt zu erstaunlichen Einsichten.

Die Zeit ist der große "Verschlinger". Sie verschlingt alles, nur eins ist unzerstörbar: Wahrheit (Bild: Steven Otto)

Das wissenschaftliche Weltbild gründet heute nicht unwesentlich auf der Relativitätstheorie und daraus ergibt sich bspw. für den Beginn unserer Schöpfung folgendes Szenario, was übrigens viele für Realität halten, es handelt sich dabei aber tatsächlich nur um eine rein mathematische, physikalisch nicht beweisbare Annahme, aber der Reihe nach:

Am Anfang war in dieser Theorie ein unendlich kleiner Punkt - das mathematische Modell eines Nichts, weil so ein mathematischer Punkt ganz und gar dimensionslos und hier zudem unendlich klein ist - in dem die ganze Masse des Universums - also das mathematische Modell des Alles - enthalten war. Das nennt sich eine Singularität und klingt viel intelligenter, als wenn jemand gerade haraus die absolute Unmöglichkeit äußert, dass am Anfang in einem Nichts alles enthalten war.

Ein Philosoph kann darüber natürlich trefflich sinnieren, weil er dieses Nichts philosophisch und nicht wörtlich versteht. Aber heutige Wissenschaftler meinen das tatsächlich wörtlich! Gibt es nun etwas unlogischeres als die Annahme, das Nichts alles ist? Ich finde nicht. Aber damit nicht genug.

In diesem Nichts war auch Raum und die Zeit enthalten! Da muss man doch als logisch denkender Mensch fragen, worin war denn die Singularität enthalten, wenn der Raum, der große "Enthalter", selbst auch in ihr enthalten war? Und wenn auch die Zeit in diesem Nichts enthalten war, also nicht war, ja zu welchen Zeitpunkt soll es denn dann überhaupt "geurknallt" haben? Und wo kommt überhaupt die riesige Masse her? Auch aus dem Nichts? Lehrt uns nicht unserer Erfahrung, dass man für jegliche Schöpfung auch Zutaten benötigt? Widersinnigkeiten soweit der Verstand reicht.

Und dann plötzlich der Urknall, natürlich rein zufällig. Aber für einen selbstdenkenden Menschen ist Zufall in einer Welt von Ursache und Wirkung, in der wir zweifelsfrei leben, doch nur ein Synonym für eine unbekannte Ursache. Es gibt keinen Zufall in dieser Welt, sondern nur unbekannte Ursachen, die wir Zufall nennen. Da wird man dann manchmal auf die Chaostheorie verwiesen, der "Beweis" das es doch möglich ist. Aber bitte, die Chaosforschung ist ein Teilgebiet der Mathematik und muss nicht zwangsläufig mit physiklaischer Realität zu tun haben. Das beweist ja auch gerade die Grundannahme der Chaosforscher, nämlich die eines deterministischen Chaos, das einzig nur auf dem Papier für Realität gehalten werden kann, aber im Bezug zur tatsächlichen Realität doch immer nur ein Widerspruch in sich selbst ist. Denn übersetzt bedeutet das in etwa ein völliges durcheinander und die Auflösung jeglicher Ordnung basierend auf stringentester Ordnung im Sinne der eindeutigen Festlegung eines jeden Ereignisses durch absolute Vorherbestimmung, man könnte auch sagen: eine unmögliche ordentliche Unordnung.

Die exakte Wissenschaft ist deshalb exakt, weil sie ihre Annahmen mit physikalischen Experimenten verifiziert und nicht mit Mathematik! Und wenn auf Basis der Relativitätstheorie eine so absurde Theorie wie die Urknall-Theorie gefolgert wird, dann geht niemand davon aus, das die Mathematik, die Formeln oder Herleitungen dahinter falsch sind. Die Menschen die sich damit befassen sind ja nicht dumm, sondern hochintelligent. Die Herleitungen und Berechnungen mögen alle mathematisch korrekt sein, aber wie verhält es sich denn mit den menschengemachten Annahmen dieser Theorie?

Wenn ein relativistischer Mathematiker auf einen bestimmten Term einer Gleichung zeigt und sagt: "Das hier, das steht für die 5. Dimension". Dann mag das auf dem Papier im Rahmen der theoretischen Annahmen richtig sein, weil dieser mathematische Term aufgrund bestimmter Annahmen für die 5. Dimension steht. Aber wer hat das denn festgelegt? Die Mathematik? Nein, das waren Menschen, unvollkommene Wesen, wir wir es nun mal alle sind. Es bedeutet also keinesfalls zwingend, dass es diese 5. Dimension auch in der physikalischen Realität gibt! Man kann diese 5. Dimension weder physikalisch beweisen, noch kann jemand einem die 5. Dimension anschaulich erläutern. Vor noch nicht allzulanger Zeit galt so etwas allein schon deshalb als Unsinn und nicht für exakte Wissenschaft und schon gar nicht als Zeichen für besondere Genialität!

Aber die Relaitivtätstheorie (RT) ist doch die bestbewiesenste Theorie aller Zeiten, oder nicht? Da sollte man schon ein wenig genauer hinschauen. Zum einen basieren diese "Beweise" zum überwiegenden Teil auf Vorhersagen, die von der Theorie gemacht wurden und sich dann in der Realität bestätigten. Von bestätigten Annahmen auf die Richtigkeit einer Theorie zu schließen ist heute gängige Praxis, aber niemals ein exakt wissenschaftlicher mithin zwingender Beweis für die Richtigkeit einer Theorie. Ich könnte die Vorhersage treffen, das Gott mit den Menschen unzufrieden ist und sich deshalb irgendwann ein Komet am Nachthimmel zeigen wird. Wie jeder nachvollziehen kann, handelt es sich bei bestätigten Annahmen sicher nicht um Beweise für eine Theorie. Und die Menge solcher Annahmen machen den Sachverhalt für einen Skeptiker nicht wirklich glaubwürdiger.

Aber GPS funktioniert doch oder nicht, geht die Diskussion weiter. Ja, GPS funktioniert, aber deshalb muss doch die RT nicht richtig sein?! Dieser "Beweis" (für die Zeitdilatation) basiert u. a. auf identischen Uhren der GPS-Satelliten, aber entgegen dem allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet in der Physik "identisch" eine Gleichheit von System (hier Uhr) und Lokalität. Das aber ist unmöglich. Physikalisch betrachtet gibt es keine zwei identische Uhren und es kann sie physikalisch auch niemals geben. 'Und wenn man sich dann mal genauer damit auseinandersetzt, was Relativisten unter Zeit verstehen, da sträuben sich einem die Haare! 

Raphael Haumann hat in seinem Buch "Die Physik des Nichts - Warum Urknall, Relativität und Quantenmechanik gescheitert sind" sehr deutlich und für alle allgemeinverständlich herausgearbeitet, woran die heutige Physik hinsichtlich ihrer absolut unhaltbaren Theorien krankt. Ich zitiere zum Thema relativistisches Zeitverständnis (S.149):

Die Situation ist nur ungemütlich für diejenigen, die sich an Einsteins irrationale Verdinglichung von Zeit halten müssen. Sie können nicht zwischen abstraktem Zeitfluß, imaginärem Zeitstrahl und physikalisch relevanten Zeitintervallen und Zeitpunkten unterscheiden, weil Einstein dies auch nicht tat.

Denn was war denn für Einstein Zeit? Das was die Uhr anzeigt. Das ist kein Witz! Da ist Einsteins Zeitbegriff! Und dann lese man nochmal das Zitat, wie man Zeit differenziert und exakt betrachtet, was man tun sollte, wenn man mit seinen Theorien ernsthaft etwas physikalisch exakt erklären will.

Und ja, auch die Quantentheorie (QT) ist unlogisch. Sie geht bspw. in ihren Grundannahmen von einer sprunghaften Entwicklung der Natur aus (Quantensprung), aber wo bitte springt den die Natur in ihrer Entwicklung? Läuft nicht alles immer fließend ab? Wenn auf einer so grundlegenden Ebene die Dinge sprunghaft ablaufen würden, dann würden wir die Natur sicher ganz anders wahrnehmen.

Aber wie kommt man überhaupt auf solche absurden Ideen, mag man sich fragen. Die Antwortet lautet: Dogmatismus! Denn nicht nur was die unlogische "ex nihilo"-Schöpfung oder die Schöpfung aus dem Nichts angeht, hat die heutige physikalische Grundlagenforschung eindeutig kirchliche Züge. Der Dogmatismus ist es, der die heutige Physik in immer absurdere Theorien treibt.

1927 wurde die Energiebilanz beim Zerfall von Radium E untersucht, was ein Ergebnis von 0,34 MeV ergab. Nach Einstein hätten es aber 1,05 Mev sein müssen, aber Einstein irrte nicht, nein, man postulierte neue Teilchen, die Geburststunde der Neutrinos, das sind masselose Teilchen, auch eine grobe Unlogik. Als man in den 1960er Jahren genauer die Geschwindigkeiten der Sterne in den Galaxien bestimmen konnte, stellte man fest, dass sie sich anders verhielten als von Einstein vorausgesagt, zugleich die Widerlegung der Allgemeingültigkeit der Gravitation(!), aber nein, Einstein irrte nicht, denn das war die Geburststunde der dunklen Materie, die geheimnissvolle und nicht wahnehmbare "Nicht-Materie", das große mystische Rätsel der heutigen Wissenschaft. QT und RT widersprechen sich, was aber nich sein kann, da beide den gleichen Gesetzen in diesem Kosmos unterworfen sind, aber nicht eine oder beide der Theorien irren sich, nein, auch hier versucht man, wie schon seit Jahrzehnten, die Fehler der Theorien, wenn sie sich in der Realtiät durch physikalische Erkenntnisse offenbaren, mit neuen theoretischen Konzepten wegzuerklären und in diesem speziellen Fall war das nun die Geburtstunde der Stringtheorie.

Aber diese Stringtheorie, wie viele heutige Konzepte, sind rein mathematische Theorien und sie ist weder physikalisch beweisbar noch, aufgrund der 10 benötigten Dimensionen, auch nur ansatzweise verständlich. Nicht weil wir zu dumm sind, nein, ganz sicher nicht, sondern weil alles was über drei Dimensionen hinausgeht, einfach niemand nachvollziehen kann. Zurecht wehrt sich der gesunde Menschenverstand dagegen, denn soetwas gibt es einfach nicht. Niemand kann es denken oder plausibel im Bezug zu unserer Realität setzen. Das ist einfach unmöglich. In diesem Sinne kann solche Theorien niemand jemals verstehen. Und das gilt heute nicht nur für exakte Wissenschaft, sondern wird auch noch für Genialität, ja sogar für unabdingbare Realität gehalten: Sic transit gloria mundi!

In den Schulen und Uinversitäten erklärt man den Schülern und Studenten, dass sich die RT in weiten Teilen dem menschlichen Erkenntnisrahmen entzieht. Aber eine unbewiesene Theorie, die man nicht verstehen kann für wahr anzunehmen, bedeutet nichts anderes, als sie einfach blind glauben zu müssen! Sobald man einmal etwas als wahr akzeptiert, was unlogisch und unverständlich ist, ist es zu spät, der Damm gebrochen und man kann diesen Menschen alles erzählen, sei es auch noch so absurd. Unlogisch, gegen jegliche Erfahrung, absolut unverständlich und mithin gegen jegliche Vernunft, aber ganz bestimmt wahr, der blinde, dogmtische Glaube macht es möglich. Die Wege des Kirchengottes und der Bezug zur Realität der relativistischen Formeln sind einfach unergründlich und nicht hinterfragbar, wer es dennoch tut: ein Ketzer!

Denn wenn man dann alle Argumente durchgekaut hat, von denen ich hier nur einen Teil präsentiert habe, dann wird es meist unsachlich. Dann ist man schnell ein Nazi, weil ja Einstein Jude war. Aber G.O. Müller hat seit langem mit seiner Arbeit "Über die absolute Größe der Speziellen Relativitätstheorie - dokumentarisches Gedankenexperiment über 95 Jahre Kritik (1908-2003) mit Nachweis von 3789 kritischen Arbeiten" bewiesen, dass nur 5% aller Arbeiten einen solchen Hintergrund haben. Das die RT auch die aus wissenschaftlichen Kreisen am meißten kritisierte Theorie aller Zeiten ist, wird gerne verschwiegen. Oder aber diese Kritik, wohlgemerkt aus den eigenen Reihen, wird unsachlich herabgewürdigt ohne sich mit den Argumenten auseinander zu setzen: alles nur Dummköpfe.

Wenn aber auch das nichts mehr hilft, dann kommt das "Argument", dass doch so viele Menschen einfach nicht irren können! Doch, können Sie. Ein kurzer Blick in die Geschichte belehrt uns, dass genau das schon oft passiert ist. Quantität allein macht für Skeptiker niemals Wahrheit.

Ich stimme Raphael Haumann und vielen anderen bezüglich der RT und QT vollkommen zu. Man wird in nicht allzu ferner Zukunft in dieser Hinsicht nicht nur auf die letzten 100 Jahre physikalische Grundlagenforschung zurückschauen und wiederum fragen: "Wie konnte das nur möglich sein?".

Und die Nebel lichten sich bereits.

Wenn also demnächst bspw. Stephen Hawking mal wieder davon spricht, dass sich das Universum aufgrund der Schwerkaft selbst aus dem Nichts erschaffen kann, (s. hier), wo doch selbst in der wissenschaftlichen Sichtweise die Schwerkraft erst lange nach dem Urknall entstanden ist, nachdem sich die "Urkraft" aufgepalten hat, abgesehen davon, dass es eine doppelte Unmöglichkeit ist, dass sich etwas selbst und dann auch noch aus dem Nichts erschafft, dann, ja dann sollte man vielleicht demnächst einfach mal öfter mit dem Kopf schütteln und sich denken:

"Was für ein unlogischer, abgeschmackter Unsinn."

Ich möchte abschließend aus der Einleitung meines Ende November/Anfang Oktober erscheinenden Buches "Das Feuer - Lebenselixier der Weisheit" zitieren, nachdem ich mich dort etwas eingehender mit der heutigen Wissenschaft befasst habe:

Was die Entstehung des Universum betrifft, so hat sich die heutige Wissenschaft zu der oberflächlichsten und widersinnigsten aller Annahmen geflüchtet: ein unendlich kleiner Punkt, der Raum und Zeit und die unendlich große Masse des Universums enthält, dass sich dann zufällig spontan selbst aus dem Nichts erschafft. Selbst als eine Erdichtung wäre das vollkommen absurd, umso trauriger, dass es sich dabei um wissenschaftliche Realität handelt.

Die allgemein angenommene, materialistische Weltentstehungslehre ist damit bereits im Ansatz vollkommen unmöglich, wird aber allgemein als eine zwingend wahrhaftige Schlussfolgerung der reinen Vernunft betrachtet. Hingegen wird alles nun Folgende von den Anhängern derartiger Theorien als groteske Erdichtung verurteilt und das, obwohl es logischer, verständlicher und damit auch viel wahrscheinlicher ist.

Eine kleine Einführung in die theosophischen Lehren habe ich hier begonnen: Theosopie der Geheimlehre v. H.P. Blavatsky: Eine Einführung - Teil 1 und Teil 2 dieser Serie widmet sich in einem Abgesang dem kirchlichen Christentum.

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